Alternative Behandlungsmoeglichkeiten bei Arthrose (Hund und Pferd)
23. Juni 2009 von Wanda
“Arthrose” (griech. Syn. Arthrosis deformans oder lat. deformare = „verstümmeln”)
Der Begriff beschreibt eine degenerative Gelenkserkrankung. Dabei handelt es sich um den krankhaften Verschleiß der Gelenke. Nach schulmedizinischer Meinung gilt sie als nicht heilbar, so dass in erster Linie die entstehenden Schmerzen therapiert werden. Ein Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen oder zu stoppen kann versucht werden. Als Ursache werden ein Übermaß an Belastung (etwa erhöhtes Körpergewicht), angeborene oder traumatisch bedingte Ursachen wie Fehlstellungen der Gelenke oder auch knöcherner Deformierung durch Knochenerkrankungen gesehen. Sie kann ebenfalls als Folge einer anderen Erkrankung - etwa einer Gelenksentzündung entstehen (=sekundäre Arthrose) oder mit einer überlastungsbedingter Ergussbildung (sekundäre Entzündungsreaktion) einhergehen (=aktivierte Arthrose).
Bei der Arthrose führt eine anfängliche Knorpelschädigung im weiteren Verlauf zu Veränderungen am Knochen:
- 1. Stadium: Es kommt zu Rauhigkeiten und Ausdünnung der Knorpelschicht.
- 2. Stadium: Es treten bereits Substanzdefekte und Entzündungen des Gewebes auf.
- 3. Stadium: Es wird Knorpel durch Granulationsgewebe und minderwertigeren Faserknorpel ersetzt. Es bilden sich Pseudozysten (abgeschlossener Gewebehohlraum und einen flüssigen Inhalt besitzt) aus nekrotischem Knorpel- und Knochengewebe.
- 4. Stadium: Die Knochenplatte eines Gelenkes flacht ab. Um den Druck auf dem Gelenk dennoch abzufangen bilden sich Randwülste am Knochen (Osteophyten).
Ursachen
Grundsätzlich unterscheidet man die Arthrose auch nach ihrer Ursache. Mechanische Krafteinwirkungen sind jedoch wahrscheinlich ursächlich an der Entstehung von Osteoarthrose beteiligt. Die auslösenden Hauptfaktoren können sein:
- Dysplasie von Gelenken z.B. Hüfte oder Ellenbogen.
- Verletzungen/Traumata, welche für einen vorzeitigen Verschleiss verantwortlich sind.
- Mechanische Überlastung durch Sport oder Alter.
- Genetische und ernährungsbedingte Faktoren.
Symptome
Typisch sind Anlauf- und belastungsabhängiger Schmerz. Das Ausmaß der Schmerzen korreliert jedoch nicht zwangsläufig mit dem objektiv beurteilbaren Ausprägungsgrad der Arthrose. Als weiter typische Symptome gelten ein Gelenkserguss (aktivierte Arthrose), zunehmende Deformation (Verformung) des Gelenks und Gelenkgeräusche durch zunehmende Unebenheiten der Knorpeloberfläche bei Bewegung auf. Eine Arthrose kann aber auch symptomlos verlaufen.
Beim Hund
- Verminderte Aktivität, möchte nicht mehr so gerne Gassi gehen, springen oder Treppen steigen.
- Schwierigkeiten beim Aufstehen und/oder Hinlegen.
- Anlaufschwierigkeiten nach längerem Liegen, steifer Gang.
- Lahmheit, bleibt beim Spazierengehen zurück.
- Buckelhaltung / Aufbäumen des Rückens (bei arthrotischen Schmerzen im Rücken/Sacrum.)
- Emotionale Verhaltensänderungen wie Melancholie, gesteigerte Aggressivität (Schmerzen) oder generelle Berührungsempfindlichkeit.
- Lecken oder Nagen im Bereich eines bestimmten Gelenks.
- Bereits feststellbare Einschränkungen der Gelenksfunktion.
Beim Pferd
- Lahmheit - später oft auch abwechslungsweise Vorder- und Hinterhand.
- Steifigkeit, steifer Gang, knackende Gelenke.
- Stolpern und Einknicken der Gelenke beim Gehen.
- Schmerzhafte Muskelverspannungen im Rücken.
- Schmerzen im Bereich des Sacrum (Kreuzbein).
- Bereits feststellbare Einschränkungen der Gelenksfunktion.
- Krankheiten wie Spat oder Schale
Behandlung und Therapie
In der Mehrzahl der Fälle wird eine Therapie erst begonnen, wenn die Arthrose bereits merklich schmerzt und eine deutliche Gelenkveränderung bewirkt hat. Dann ist es das Ziel der Therapie, trotz des Gelenkverschleißes eine ausreichende Beweglichkeit und Belastbarkeit des Gelenkes noch für einige Zeit zu erhalten. Es ist insbesondere darauf zu achten, dass die Muskulatur (und Faszien) erhalten oder besser noch gestärkt wird. Bewegung z.B. im Wasser ist daher nicht nur ratsam sondern unabdingbar, soll die Mobilität noch so lange wie möglich aufrecht erhalten werden. Gute Erfolge konnte man bereits bei folgenden Therapiemethoden feststellen:
- Tiershiatsu
Die Tiershiatsu-Therapie bekämpft die Arthrose auf mehreren Ebenen. Einerseits wird das Tier über die Meridiane und Akupunkturpunkte nach dem Wissen der chinesischen Medizin energetisch behandelt. Dies stärkt die Selbstheilungskraft des Tieres und beeinflusst den disharmonischen Zustand, welcher erst zu der Erkrankung geführt hat. Gelenke und Muskulatur werden zudem durch Passivbewegungen, Rotationen und leichte Dehnungen behandelt. Diese Bewegungen werden aber nur soweit ausgeführt, wie der Körper es (energetisch) zulässt. Kurz bevor der Schmerz einsetzt wird innegehalten. Auf diese Weise erhält der Körper einen Heilungsimpuls, welcher keine Schmerzen verursacht und dadurch auch effektiver wirken kann. - Mykotherapie / Vitalpilze
Alle Vitalpilze wirken regulierend und entgiften die inneren Organe Leber und Niere. Die Kombination von Shiitake und Reishi wirkt ausserdem entzündungshemmend und verringert damit die arthrotischen Schmerzen. Sie wirken vitalisierend und versorgt den Körper mit den nötigen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Sie liefern auch wichtige Verbindungen aus Zuckern und Eiweißen, aus denen der Körper spezielle Gerüstsubstanzen für Bindegewebe, Sehnen und Knorpel herstellen kann. Zugleich enthalten beide Vitalpilze ein optimales Angebot an Aminosäuren, was dem Abbau der Knorpelschicht entgegenwirken soll. Die Wirkung setzt rasch ein. - Akupunktur
- Akupressur
- Physiotherapie
Hilfreiche Nahrungsergänzungen
Durch die Ernährung sowie verschiedene Zugaben kann die Arthrose erheblich beeinflusst werden. Nachfolgend finden Sie einige ausgewählte Mittel als Empfehlung:
Vitalpilze
Ein Geheimtipp! Shiitake-Extrakt in Kombination mit Reishi-Pulvertabletten! Wirken vitalisierend und hervorragend gegen die Entzündung des Gewebes. Vitalpilze wirken zudem organstärkend, indem sie die Organe Leber und Niere entgiften. Mehr Informationen finden Sie hier.
Cosequin Kautabletten
Cosequin® verwendet ein speziell formuliertes niedermolekulares Chondroitinsulfat und 99%-reines Glukosamin Hydrochlorid. Nur Cosequin® kann sich auf veröffentlichte Studien stützen, die wirklich demonstrieren, dass das Produkt sowohl von Hunden wie auch von Pferden absorbiert wird. Das Glukosamin-HCL ist der eigentliche Baustein des Knorpels, liefert einen Schlüsselnährstoff, der die Knorpelzellen gesund hält und sie korrekt funktionieren lässt. Das Chondroitinsulfat hemmt die Enzyme, die das Knorpelgewebe abbauen. Cosequin® ist die einzige Marke von Glukosamin/Chondroitinsulfat Präparaten dessen Wirksamkeit, Sicherheit und Bioverfügbarkeit durch kontrollierte und in USA veröffentlichte veterinärmedizinische Studien nachgewiesen worden sind. Erhältlich beim Tierarzt. Kautabletten für Hunde und Pulver für Pferde.
Andere Zusätze
- Andere Produkte mit Glucosamin und Chondroitin (Achtung: Zusammensetzung beachten!).
- Extrakt der Grünlippmuschel, welche Glucosamin enthält. Wird aufgrund des starken Geruches oft nicht gerne eingenommen.
- Ingwer - scharf! Aber Achtung - Ingwer ist ein starkes Mittel und wirkt nicht bei allen Konstitutionen wie gewollt! “Magensäure-resistente” Kapseln einnehmen, da sonst die gewünschte Wirkung bereits im Magen verloren geht.
- Teufelskralle, ist kein Akutschmerzmittel. Die Wirkung lässt oft sehr lange auf sich warten.
- Hyaluronsäure, wirkt (nur) bei Arthrose in den Kniegelenken. Muss aber sehr schmerzhaft per Nadel direkt ins Gelenk gespritzt werden.
- Vitamin E hochdosiert aufgrund seiner Eigenschaft als Antioxidans.
- Gelatine - als “Gelenk-Schmiermittel” ganz nett aber bei akuter Arthrose viel zu wenig wirksam.
Vorsicht:
Als erste Massnahme wird vom Tierarzt in den meisten Fällen eine medikamentöse Schmerzbehandlung empfohlen. Meist werden nichtsteriodiale Schmerz- und Entzündungshemmer wie “Methacab” oder “Rimadyl” verabreicht, welche aber für Tiere mit Leber- und Nierenproblemen ein erhebliches Risiko darstellen und in diesem Fall nicht verabreicht werden dürfen. Opiate, Morphine und deren Derivate sollten wenn möglich nicht oder nur bei sehr erheblichen Schmerzzuständen eingesetzt werden. Auch hier wird die Leber und die Niere belastet. Auch von längeren Behandlungen mit Cortison rate ich aus therapeutischer Sicht eher ab, da dies keine Lösung - sondern eher eine Verschleppung des Problemes darstellt. Sobald das Cortison abgesetzt wird, tritt der alte Zustand wieder ein.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
animal touch tiershiatsu; unter www.animal-touch.ch
Oktober 18th, 2009 at 00:25
[...] http://www.animal-touch.ch [...]
Februar 17th, 2010 at 00:28
unsere hundedame trixli, rasse kleinspitz, 11 jährig, humpelte plötzlich nur noch auf 3 beinen, was mich veranlasste den tierarzt aufzusuchen. diagnose: arthrose. auf nachfrage der behandlungsmöglichkeit wurden schmerzmittel verordnet und wenn dann keine längerfristige besserung eintrete, müsste eine operation in betracht gezogen werden.
da trixli nicht mehr die jüngste ist, und eine op von uns generell abgelehnt wurde, ging ich im internet auf die suche nach alternativen behandlungsmöglichkeiten und stiess dabei auf die web-site von animal-touch wanda pulfer. per mail schilderte ich das gesundheitsproblem unseres vierbeiners und erhielt rasche und unkomplizierte hilfe. frau wanda may pulfer empfahl mir eine vitalpilzkur, welche entschlackend wirke und ein echter jungbrunnen sei.
da ich nichts unversucht lassen wollte, gab ich die bestellung auf und innerhalb 5 tagen wurden die ‘wunderpilzli’ geschickt. wenn ich ehrlich bin, war ich schon skeptisch. ich mischte die naturmedizin unter das fressen und war erstaunt, dass sich innerhalb 1 woche (!) eine wesentliche besserung einstellte. die freude war und ist gross! denn unser hündli hat mit den vitalpilzen tatsächlich eine verjüngungskur erhalten und ist lebendig und putzmunter wie fast in ganz jungen hundejahren.
auch habe ich die ernährungsberatung in anspruch genommen und einen verbesserten ernährungsplan von frau pulfer zugeschickt bekommen, welcher von uns erfolgreich umgesetzt wird.
kurz gesagt: wir hätten keine bessere beratung und unterstützung, keine unkompliziertere und durchschlagendere hilfe erhalten können, als von frau pulfer. dafür ist unsere ganze familie sehr dankbar inkl. trixli, welche wieder ein schmerzfreies hundeleben geniessen darf. vielen herzlichen dank!
Februar 20th, 2010 at 18:09
Mein 16 jahr alter Hund hat auch arthrose sie bekommt seit längerer Zeit Rimadyl gebe ihr aber nur eine halbe tablette wen nöt dan noch am abend die andere hälfte! in der letzten zeit aber hat sie sehr grosse mühe mit laufen da es die vorderpfote ist im unterem gelenk (handgelenk) glaube ich hat sie grosse schmerzen trotz des medikaments! habe die ganze ernährung geändert und sie bekommt auch den fischzusatz aber es nützt nicht so gut spazieren gehen wil sie nicht mehr so gerne aber ich versuche doch eine kleine runde zu machen damit sie das gelenk bewegen kann . wissen sie noch einen raht damit ich meinem hund helfen kann damit sie die restlichen tage die ihr noch verblieben geniessen kann.
freundliche grüsse
Jitka Pica